Mad about Mads: Ein stiller Western sowie ein Gewinnspiel zum Kinofilm “Men & Chicken”

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Heute geht es um eine Bloggeraktion, die das Thema “Mad about Mads” auf den Tisch legt. Hier geht es nämlich nur um den Dänen Mads Mikkelsen. Da ab heute sein neuer Film “Men & Chicken” in den deutschen Kinos startet, möchte ich euch einer meiner Lieblingsfilme des Dänen vorstellen. Und da ich ein großer Western-Fan bin, ist mir die Entscheidung relativ einfach gefallen. Es geht um den Rache-Western “The Salvation – Spur der Vergeltung”. Ganz besonders zeigt sich dieser Western, da der Regisseur Kristian Levring (“Wen du fürchtest”) hierbei wenig Wert auf Dialog legt und stattdessen vielmehr die Bilder sprechen lässt.

Doch vorher noch kurz zu “Men & Chicken”: Hierbei geht es um die beiden Brüder Gabriel und Elias. Diese könnten nicht unterschiedlich sein: Der eine lehrt an der Universität Evolutionspsychologie und Philosophie, der andere beschäftigt sich stattdessen hemmungslos mit Nichtigem, Nichtstun und Masturbieren. Als die beiden vom Tod ihres Vaters erfahren, müssen sie bei einem hinterlassenem Video feststellen, dass ihr Vater gar nicht ihr biologischer Vater war. Ihr leiblicher Vater soll auf der entlegenen Insel Ork leben und müsste fast 100 Jahre alt sein. Als Elias und Gabriel auf der kleinen Insel ankommen, sind die 40 Bewohner der Insel, das einzige, was sie vorfinden. Zudem lernen sie ihre Halbbrüder Franz, Josef und Gregor kennen, die sich lieber mit ausgestopften Tieren als mit Menschen umgeben…

“Men & Chicken” ist der neue Film von Oscar-Preisträger Anders Thomas Jensen, der bereits Filme wie “Blinkende Lichter”, “Dänische Delikatessen” und “Adams Äpfel” inszenierte – allesamt mit Mads Mikkelsen.

“The Salvation – Spur der Vergeltung” spielt sich im Jahr 1871 in Amerika ab: Jon (Mads Mikkelsen) ist ein dänischer Auswanderer, der nun in Amerika sein neues Heim erbaut hat. Und endlich ist auch die Zeit gekommen, seine Frau und seinen 10-jährigen Sohn nach Amerika zu holen, um gemeinsam ein neues Leben zu führen. Doch die Freude bleibt nicht von Dauer, als Jons Frau und sein Sohn von Outlaws ermordet werden. Der auf den ersten Blick recht friedvolle Jon zögert nicht lange und begibt sich auf einen blutigen Rachefeldzug, der ihn bis zum grausamen Bandenanführer Delarue (Jeffrey Dean Morgan) führt. Delarue kontrolliert die gesamte Stadt – weder der Bürgermeister, noch der Sheriff, wagen es ihm die Stirn zu bieten. Und aus Angst, wird sich kein Bürger gegen Delarue stellen. Doch Wut und Hass füllen Jons Herz, was ihn nicht daran hindert, gegen die zahlreichen Gesetzlosen anzutreten, um Rache zu üben…

All‘ dies geschieht ohne viele Worte zu verlieren, was ich genau aus diesem Grund himmelhoch lobe. Denn es ist nicht einfach, ob es nun Action oder Drama ist, ein Film zu inszenieren, der wenig Dialog enthält, und dabei eine solide Spannung aufbauen kann. “The Salvation – Spur der Vergeltung” bewältigt jedoch genau das und schafft es, die Atmosphäre, die Gefühle und die Worte nur mittels Bilder und der Mimik des Mads Mikkelsen zu bestimmen. Es müssen keine poethischen, pathetischen oder coole One-liner im Drehbuch stehen, um diesen Western spannend oder modern zu gestalten. Ganz im Gegenteil, hier sagen die Bilder der Süd Afrika-Kulisse sowie die Rauheit des Westerns und die Blicke der Figuren alles, was diesen Film sehr dreckig, rau und unbarmherzig erscheinen lässt und somit ab der Sekunde in der Kutsche einen immens hohen Spannungsbogen bis zum Finale des Films liefert.

Obendrein bietet ein Mads Mikkelsen ein sehr markantes bzw. hervorstechendes Gesicht in diesem hitzigen Western, der hier einfach nur müde bei gefühlten 40 Grad in der Hitze nicht als Held, sondern als Ehemann einer ermordeten Frau und Vater eines ermordeten Kindes, mit Zorn und Hass in der Seele, in die Kamera schauen und dabei all‘ seine Gefühle den Zuschauern übermitteln kann. Natürlich ist der Film nicht vollkommen stumm, jedoch merkt man schnell, dass hier nur geredet wird, wenn es etwas zu sagen gibt, und oftmals sind es eben die sehr aussagekräftigen Bilder des Films, die ohne einen Mads Mikkelsen nicht die Besonderheit hervorbringen können, die der Film jetzt besitzt. Durchaus ein Film der leisen Töne, der zugleich auch explodieren kann, ohne viel Worte zu verlieren.

All das macht diesen Film mit der sehr klassischen Story zu einem wahrhaftigen Western-Klassiker, der in meinen Augen in der heutigen Zeit zu den Besten in seinem Genre gehört.

Und wer gerne noch mehr über Mads Mikkelsen lesen möchte, kann auf diesen Blogs weitere interessante Themen lesen:

  • Marcel von http://entertainment-blog.net/ berichtet über „Pusher II„
  • Denis von http://www.filmtogo.net/ berichtet über “Die Jagd„
  • Barbara von http://babscrazy4film.blogspot.de/ berichtet über „James Bond 007 – Casino Royale„
  • Arthur von http://www.filmfutter.com/ berichtet über „Adams Äpfel„

Gewinnspiel

Zudem gibt es hier noch ein gut bestücktes Gewinnspiel. Zu gewinnen gibt es folgende drei Fanpakete:

Fanpaket 1: Zwei Kinotickets zum Kinofilm “Men & Chicken” (ab heute im Kino) sowie ein Filmposter, das von Mads Mikkelsen signiert wurde.

Fanpaket 2: Ein Set aus vier Eierbechern zu “Men & Chicken” sowie ebenfalls ein von Mads Mikkelsen signiertes Filmposter zum aktuellen Kinofilm.

Fanpaket 3: Ein DVD-Set, das die Filme “Flickering Lights”, „Dänische Delikatessen“ und “Adams Äpfel” enthält sowie ein von Mads Mikkelsen signiertes Filmposter zum aktuellen Kinofilm.

Die Teilnahme ist recht einfach: Schickt eine Email mit dem Betreff „Mad about Mads“ an [email protected] Vergesst eure Adressdaten nicht! Teilnahmeschluss ist am 9. Juli 2015.



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